Montagnachmittag bekam ich frei, weil ich nichts zu tun hatte im Büro. Ich war enttäuscht und ärgerte mich. Ich hatte mir das Ganze ein wenig anders vorgestellt. Wenn man weiss, dass eine Praktikantin kommt, dann bereitet man sich doch drauf vor, oder etwa nicht?
Dienstagmorgen war ich dann schon wieder alleine und hatte nichts zu tun. Ich kritzelte ein bisschen in meinem Skizzenheft herum, als der Chef dann kam, fragte er nicht was ich mache.
Mittwochabend skypte ich mit Nina, das war lustig und tat gut, ich fühlte mich weniger alleine. Ab Donnerstag ging es wieder bergauf im Büro. Ich hatte eine Aufgabe! Und ging mit dem Mitarbeiter zu Mittagessen, das war noch angenehm. Freitag war eigentlich auch ein guter Tag, hatte immer etwas zu tun. Samstag wusste ich nicht so recht was machen mit meiner Zeit. Ich trödelte am Morgen lange in meinem Zimmer herum und beschloss dann in ein Café zugehen, um zu lesen, schreiben oder skizzieren. Ich traute mich aber irgendwie nicht hineinzutreten, ich lief einfach vorbei! Was war nur los mit mir... Ich lief dann ein bisschen in der Gegend rum und ging dann noch einkaufen. Samstag war kein toller Tag. Heute, Sonntag war schon besser. Es war wunderschönes Wetter und super warm! Ich traute mich in ein Café zu sitzen, genoss meinem Café Latte und mein Schokokuchen und las. Danach ging ich in ein Park, lag mich auf die Wiese und schrieb. Als dann die schweren Wolken kamen, packte ich meine Sachen zusammen und lief in Richtung U-Bahn. Die schweren Wolken zogen vorüber ohne Regen und ich entschied mich meine Jogging-klamotten anzuziehen und die Gegend hier beim Studienheim zu erkundigen. Ich fand einen Wald/Park ganz in meiner Nähe, es war total schön. Ich bin gespannt, wie es morgen im Büro wird. Ich versuche aber einfach den Dingen ihren Lauf zu lassen und positiv in die neue Woche zu starten.





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