Sonntag, 7. Mai 2017

Die erste Woche

Eine Woche bin ich jetzt schon hier in Wien. Der Abschied war schwer, die Ankunft war komisch. 
Nachdem ich 10 Minuten verzweifelt vor der Haustüre meines AirBnb-Zimmer gewartet habe, konnte ich endlich mein schweres Gepäck abladen und mich umziehen. Ich war ein bisschen überfordert was nun mit meiner Zeit anfangen, alleine. Ich entschied mich dann einfach viel rumzulaufen, meinen Arbeitsplatz zu suchen und schlussendlich im Vapiano zu enden, damit ich 30 Minuten auf meine Pasta warten konnte. Alleine essen ist nicht schön, alle gucken dich irgendwie Mitleidig an. Aber das war mir zu diesem Zeitpunkt egal, ich hatte Hunger. 
Sonntag lief ich dann noch mehr rum und stand wie bestellt und nicht abgeholt an einem Outdoor Tanzanlass herum. Die feierten den 1.Mai nämlich schon am Sonntag.
Am Montag dem 1.Mai wusste ich noch weniger was machen, da auch noch alles geschlossen hatte. Ich entschied mich für das Kunsthaus, bestaunte die Arbeit von Hundertwasser und war fasziniert von der Fotografie Ausstellung von Edward Burtynsky. Grossartige Arbeit!
Der erste Arbeitstag war komisch. Die Klingel des Büros funktionierte nicht und ich stand wieder wie bestellt und nicht abgeholt vor der Haustüre herum. Gott sei Dank raucht der Mitarbeiter und geht dafür vor die Türe! Ich durfte danach 2 Stunden lang Bücher anschauen, da der Chef nicht da war. Als ich 18:30 Uhr in der U-Bahn war, musste ich meine Tränen zurück halten, ich war überfordert und niemand wartete "Zuhause" auf mich, mit dem ich meinen Tag teilen konnte. Zum Glück gibt es FaceTime...
Die Woche ging schnell um und ich war froh, als das Wochenende vor der Türe stand. Ich konnte nun meine Eindrücke und Erlebnisse verarbeiten. Der Samstag war ein wunderschöner Tag. Zuerst schlenderte ich durch einen Flohmarkt und ging dann in den Schloss Schönbrunn Park, lag auf der Wiese, schrieb, las und relaxte. Heute war ich faul, aber es regnete auch! 






























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