Montag, 29. Mai 2017

4 Tage Wochenende

Nachdem Julia am Sonntag wieder in den Bus gestiegen ist, war ich wieder in einem Loch. Ich hatte starkes Heimweh und weinte jeden Abend. Es hat wohl auch eine negative Seite, wenn dich jemand besuchen kommt. Aber ich freute mich sehr auf Mittwochabend, da kamen Mami und Papi an!
Ich ging zu ihrem Hotel und freute mich sehr, sie endlich wieder zu sehen. Zum Abendessen gingen wir an den Naschmarkt, dort hat es viele tolle Restaurants. Es war total lecker und ich freute mich sehr mich mit ihnen auszutauschen. Ich konnte mein Herz ausschütten. Komisch war es, als ich noch weiter gehen musste um zu schlafen, sonst bin ich mir ja gewöhnt in gleichen Hotel wie meine Eltern zu schlafen! 
Donnerstag war es sehr windig und bewölkt. Wir besuchten zuerst den Burggarten und schlenderten durch die Altstadt. Wir liefen wirklich sehr viel! Am Nachmittag besuchten wir das Kunsthaus. Ich genoss die Zeit mit meinen Eltern wirklich sehr. Es kam mir so vor, als wären wir zu Dritt hier in Wien in den Ferien. Um etwa 17 Uhr waren wir wieder im Hotel und lagen uns aufs Bett um uns ein bisschen auszuruhen. Danach gingen wir Essen, es war wieder sehr köstlich! (Ich hatte auch das Restaurant ausgesucht) Freitag war ich irgendwie sehr nachdenklich. Ich musst einfach die ganze Zeit dran denken, wie es wohl jetzt Zuhause wäre, wie schön der Garten blüht. Es machte mich irgendwie fertig, dass meine Eltern am Montag wieder nach Hause gehen und ich hier noch weitere 5 Monate bleiben "muss". So weinte ich auf der Donauinsel. Zu Abendessen hatte ich wohl die schlechteste Pizza in meinem Leben. Der Teig war überhaupt nicht durch und der Rand war gar nicht knusprig. Wir waren sehr enttäuscht. Ich genoss es auch sehr nach dem Abendessen noch in eine Bar zu gehen und mit meinen Eltern was zu trinken. 
Samstag verbrachten wir den Tag auf Schönbrunn. Als wir alle ein bisschen müde waren vom vielen herumlaufen, lagen wir uns auf eine Wiese hin und quetschten uns zu dritt auf mein Tuch. Ich wurde wieder sehr nachdenklich und konnte wieder heulen, ich riss mich aber zusammen. Wir wurden von grossen dicken Ameisen angegriffen. Nach dem Abendessen schlenderten wir noch am Donaukanal herum, da lief nämlich das Donaukanaltreiben, eine Art Festival. Es hatte auch wirklich viel Leute, aber ich fand es eine sehr angenehme Stimmung. Ich fand es schade, dass das jetzt schon war und nicht erst später wenn ich vielleicht mit jemanden hingehen konnte. 
Sonntag gingen wir zuerst in mein Lieblingskaffee und stiegen dann in einen Touri-Bus, welcher in der Stadt rumfährt und Geschichten zu den Sehenswürdigkeiten erzählt. Sieht aus wie ein typischer London-Doppelstöcker-Bus. Das fand ich noch angenehm. Für zum Abendessen suchte ich wieder ein Restaurant aus. Leider war mir nicht bewusst, dass es eher ein gehobeneres war. (hihi) Die Portionen waren klein und seinem Preis nicht gerecht. Dafür gingen wir noch anderswo einen Kaiserschmarren essen, der war aber leider auch nicht so gut. Ich verabschiedete mich dann von meinen Eltern, weil ich heute ja wieder Arbeiten musste. Der Tag war langweilig. Ich traf mich jedoch noch mal ein letztes Mal mit meinen Eltern zum Mittagessen. Ich verabschiedete mich hastig, denn die Tränen waren schon in meinen Augen und ich wollte nicht verheult wieder ins Geschäft. Der Abschied von meinen Eltern warf mich irgendwie wieder völlig aus der Bahn.
























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