Sonntag, 10. September 2017

Lazy Sunday

Dienstag durfte ich schon um 16 Uhr Feierabend machen. Das war so toll. Sinan holte mich ab und wir schlenderten noch durch den Naschmarkt und assen eine Kleinigkeit.
Mittwochabend gingen wir Sushi essen. Freitagabend kochte ich, danach wollten wir in eine Jazzbar, gingen aber dann doch nicht, holten stattdessen was zu trinken und sassen uns an den Donaukanal. Schöne Unterhaltung. Wind. Kühl. Die Geräusche der Stadt. Polizeiautos, Krankenwagen.
Am Samstag gingen wir brunchen und liefen noch ein bisschen im 15. Bezirk herum. Danach wieder ins Studentenheim. Er holte seine Tasche. Ich begleitete ihn bis zu Wien Mitte. Abschied. Tränen. Schmerz. Danach ging ich wieder ins Studentenheim. Ich fühlte mich so schrecklich alleine. Schmerz in meiner Brust. Podcast hören. Langsam einschlafen um wieder früh zu erwachen. Nicht wissen, was mit dem Tag und mit sich selber anfangen. Dann den ganzen Tag im Bett verbringen, abwechselnd Netflix schauen, schlafen, trinken, weinen. Ich wollte nicht unter Menschen. Hatte keine Energie. Ich wollte auch nicht 20 Minuten mit der U-Bahn in die Stadt fahren.
Ich will einfach nur nach Hause.

Freitagnachmittag fahre ich nach Prag zu Julia übers Wochenende. Ich werde mich diese Woche einfach nur darauf fokussieren und mich freuen. Die Woche überstehen.











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