Sonntag, 27. August 2017

2. Ferienwoche und ein nicht so schönes Ankommen

Ich las viel und genoss unseren Garten. Am Montagnachmittag ging ich mit meinem Mami und ihrer Freundin ein Kaffee trinken. Sinan kam am Abend noch zu mir. Dienstag gingen wir gemeinsam zum Oberalppass und wanderten von dort aus zur Rheinquelle. Das war total schön und wir hatten es lustig zusammen. Der Preis von 9.50 Fr. für 2 Colas erschrak mich. Am Mittwoch hatte ich einen Termin bei meiner Kosmetikerin. Donnerstagnachmittag holte mich Sinan ab und wir fuhren zusammen nach Basel. Freitag gingen wir gemütlich einen Kaffee trinken und ich besuchte am Nachmittag noch meine Grosseltern. Das war auch sehr schön, wir schauten uns alte Fotos an.
Am Samstag wollte ich nochmal ausschlafen und mein bequemes und grosses Bett geniessen. Ich las am Nachmittag und Laura kam noch vorbei. Um 18 Uhr fuhren mich meine Eltern an den Flughafen. Der Abschied fiel mir dieses Mal nicht ganz so schwer. Ich konnte in meinen Ferien viel Kraft und positive Energie tanken und war bereit für die letzten 2 Monate. Es war okay, dass ich wieder ging. Ich wusste, dass ich bald wieder kommen werde.
Der Flug war sehr angenehm, ich war überhaupt nich nervös und die Stimmung am Himmel war super schön. Am Flughafen in Wien musste ich daran denken, dass wenn ich das nächste Mal hier bin am Flughafen, ich wieder nach Hause gehe und das Praktikum geschafft habe. Ich freute mich auf diesen Moment. Ich stieg in den Zug Richtung Wien Mitte und plötzlich, wie ein Blitz, fiel mir ein, dass ich meinen ganzen Schlüsselbund zuhause vergessen habe. Das heisst, kein Schlüssel für mein Zimmer. Es war so ein schrecklicher Moment, alles brach zusammen. Ich wurde nervös, ich wollte am liebsten einfach wieder nach Hause. Ich rief meinen Papi an und musste weinen, was soll ich nun machen? In der Stadt angekommen lief ich herum auf der Suche nach einem Hotel. Ich fühlte mich so so schrecklich alleine, es gab niemanden hier, den ich anrufen könnte. Ich musste so weinen. Schliesslich fand ich nach zweitem Anlauf ein Hotel, dass noch ein Zimmer frei hatte. Ich war total erschöpft und müde, aber ich konnte nicht schlafen. Mich juckte es am ganzen Körper, er reagierte auf meinen Stress. Ich hasste mich in diesem Moment wirklich selber. Ich konnte es nicht fassen. Ich hasste in diesem Moment auch die bekannten Strassen, die Stadt, die Menschen, der Lärm, den Gestank, ich wollte einfach nicht mehr hier sein. Ich wollte nach Hause.
Ich schlief schrecklich schlecht und ging um 9 Uhr Sinan abholen am Bahnhof und er brachte mir auch meinen Schlüssel. Ich bin so froh ihn hier bei mir zu haben. Er bleibt für 2 Wochen.
Wir gingen zusammen frühstücken, danach ins Zimmer und dann an die Donau. Zum Abendessen gingen wir in ein indisches Loka. Jetzt sind wir beide sehr müde und freuen uns auf den Schlaf.
Ich probiere positiv an morgen zu denken.

Ich danke viel mals meinen Eltern und Sinan!
















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